Wäsche richtig waschen: umweltbewusste Reinigungstipps

Wäsche richtig waschen: umweltbewusste Reinigungstipps

Wäsche waschen – keine besonders komplizierte Tätigkeit, sollte man meinen. Tatsächlich kann man aber einiges falsch machen. Zum Beispiel blasen wir mit jedem Waschgang winzig kleine Plastikpartikel, sogenannte Mikroplastik, in die Abwässer. Heute zeigen wir dir Tipps und Tricks, wie du deine Kleidung ganz einfach ökologisch waschen kannst.

1. Tipp: weniger waschen

Wir waschen unsere Kleidung viel zu häufig. Pro Wäsche verbrauchen wir jedes Mal bis zu 60 Liter Wasser – nicht gerade gut fürs Öko-Karma. Außerdem ist jeder Waschgang eine Belastung für die Kleidung. Teile der Fasern können abbrechen, die Fasern verlieren an Stärke und die Farbe kann sich lösen. Unser Tipp also: Wenn keine Flecken zu sehen sind, reicht erst einmal ein Lüften auf dem Balkon oder am offenen Fenster. Dadurch werden viele Geruchsaromen entfernt und das Kleidungsstück riecht wieder frisch. Oberflächliche Flecken kannst du auch mit einer weichen Bürste ausbürsten. 

2. Tipp: die richtige Waschtemperatur

Leider hat das "Nicht-Waschen" auch seine Grenzen. Bei verschwitzen T-Shirts hilft manchmal kein Wind, sondern nur eine Wäsche gegen den Geruch. Achte beim Waschen einfach auf niedrige Temperaturen um die 30 °C und darauf, dass du das Kleidungsstück nicht zu sehr schleuderst. Denn hohe Waschtemperaturen verbrauchen nicht nur mehr Strom, sondern produzieren auch mehr CO2 und verursachen damit den höchsten Energiebedarf beim gesamten Waschvorgang. 

Waschtemperatur

3. Tipp: Waschbeutel benutzen

Laut einer Studie der britischen Plymouth Universität können bei einer durchschnittlichen Wäsche mit synthetischen Textilien (Chemiefasern hergestellt aus Kohle, Erdöl und Erdgas) selbst bei 30 bis 40 °C rund 138.000 Fasern aus Polyester Baumwoll-Mischgeweben ans Wasser abgegeben werden. Von den rund 300 Tonnen Mikroplastik, die alleine durch Wäsche im Abwasser gelandet sind, gelangen etwa 4,5 Tonnen nach Abwasserbehandlung in die Umwelt. Um mikroplastikfrei zu waschen, empfehlen wir dir die nachhaltigen Waschbeutel von Guppyfriend. Sie verhindern, dass Mikroplastikfasern durch das Waschen von synthetischen Textilien in Flüsse und Meere gelangen, indem sie die abgebrochenen Fasern in den Beuteln aufsammeln. Nach dem Waschen kann der Guppybag dann ganz einfach entsorgt werden. 

4. Tipp: keine Weichspüler verwenden

Weichspüler haben keine Reinigungsfunktion. Sie dienen einzig und allein dem Zwecke die Wäsche weicher zu machen und ihr Duft zu verleihen. Anders verhält es sich mit den in Weichspülern enthaltenen Duftstoffen. Mit ihnen bringen wir eine zusätzliche Chemie ins Spiel, die nicht unbedingt nötig ist. Bei Sportklamotten kann der Weichspüler sogar dafür sorgen, dass die Poren verstopfen und unsere Laufshirts nicht mehr atmungsaktiv sind.

Waschseife

5. Tipp: lieber Pulver statt Flüssigwaschmittel

Flüssigwaschmittel belasten die Umwelt stärker als Pulver, da in flüssigem Waschmittel deutlich mehr Tenside zu finden sind. Tenside sind waschaktive Substanzen, die bewirken, dass zwei Stoffe, die man eigentlich nicht miteinander mischen kann wie zum Beispiel Öl und Wasser, miteinander vermengt werden können. So sorgen sie beim Waschgang, dass Schmutz von der Kleidung abgelöst wird. Seit 2005 müssen Tenside zwar innerhalb von 28 Tagen vollständig biologisch abbaubar sein. Jedoch stellen sie in den 28 Tagen dennoch eine Belastung für die Umwelt dar. Eine Alternative bieten die Waschnüsse von Seepje. Die Schale der Frucht des Sapindus mukorossi Baum wirkt wie eine natürliche Seife. Dadurch kannst du deine Wäsche komplett natürlich waschen – Hyperallergen und ohne chemische Zusätze.

Das waren unsere 5 Tipps zum umweltfreundlichen Waschen. Wie du siehst, kannst du schon mit kleinen Schritten der Umwelt etwas Gutes tun! Teste die nachhaltigen Waschmittel von Guppyfriend und Seepje doch einfach mal aus und erzähl uns in den Kommentaren, wie du sie fandest!