Support your locals – 5 Tipps, wie du lokale Unternehmen jetzt noch unterstützen kannst

Support your locals – 5 Tipps, wie du lokale Unternehmen jetzt noch unterstützen kannst

Die Corona-Krise hat weitreichende Folgen nach sich gezogen: Aufgrund steigender Infektionszahlen mussten Restaurants, Cafés, Bars, Künstler*innen und viele kleine Mode- und Schmuckboutiquen für eine lange Zeit über schließen. Nun kehrt langsam wieder Normalität in unser Leben ein, dennoch fragen wir uns: Wird die Welt nach Corona für mich noch dieselbe sein? Viele Läden versuchen sich gerade über Wasser zu halten und brauchen weiterhin unsere Unterstützung. Daher zeigen wir dir heute 5 Tipps, wie du lokale Unternehmen nachhaltig unterstützen kannst. 

1. Zu Hause „auswärts“ essen

Wir bestellen alle gerne ab und zu Essen nach Hause. In der aktuellen Situation solltest du aber auch mal örtliche Restaurants, Cafés und Bars unterstützen, indem du auswärts isst. Die Vorteile von Home Delivery: Zeit sparen und Abwechslung bei den Gerichten. Was jedoch bleibt, ist ein Berg an Wegwerfverpackungen. Eine Alternative, um nachhaltig Essen zu bestellen, ist die Verwertung von anfallenden Essensresten. Das Start-up Too Good To Go hat in Dänemark bereits einen Laden für sonst unverkäufliche Lebensmittel eröffnet. Damit kauft man zum Beispiel zu einem günstigeren Preis zu Ladenschluss das ein, was der Bäcker oder Restaurantbesitzer nicht mehr losgeworden ist. Eine Win Win Situation für beide Seiten.

2. Lokal einkaufen

Auch wenn die Läden wieder öffnen dürfen, shoppen viele Menschen lieber bei internationalen Online-Riesen. Besser ist es, lokale Unternehmen zu unterstütze. Viele kleine Geschäfte haben sich zur Überbrückung der Corona-Krise Online-Shops eingerichtet und sich mit Lieferungen und Abholungen gerüstet – auch landwirtschaftliche Betriebe und Bauernhöfe. Wenn du in örtlichen Geschäften bestellst, die ihre Ware direkt von Höfen und Landwirten beziehen, hilfst du gleich doppelt – sowohl den Unternehmen als auch den lokalen Bauern und Landwirten. 

3. Bedachtes Online-Shopping

In der Corona-Krise war Onlineshopping oft eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten, um Produkte und Güter auf möglichst hygienischem Weg und trotz Ladenschließungen zu beschaffen. So ist es nicht wunderlich, dass der deutsche Onlinehandel in der Krise auf über 53 Milliarden Euro gewachsen ist. Das ständige Onlineshopping hat aber auch dazu geführt, dass wir auch nach der Krise aus reiner Bequemlichkeit online kaufen. Was wir dabei vergessen: Online bestellte Produkte werden oft aufwendig in Pappe, Plastik, Styropor oder Schutzfolien verpackt, um unversehrt ausgeliefert zu werden. Darüber hinaus entstehen Transportkosten und wir hinterlassen einen großen CO2-Fußabdruck. Versucht stattdessen eure Bummeltouren vor Ort zu tätigen, um auch lokale Unternehmen ohne online Präsenz zu unterstützen und unsere Umwelt zu schonen. 

4. Nehme an Online-Kursen teil

Viele Fitness-, Tanz- und Yogastudios mussten während des Lockdowns schließen. Nun sind zahlreiche Studios wieder geöffnet und bieten Onlinekurse an, mit denen du dein Wohnzimmer in ein Fitnessstudio oder einen Tanzkurs verwandeln kannst. Virtuelle Kurse haben viele Vorteile: Beliebte Ausreden wie „Ich bin zu müde, um da hinzugehen“ gelten nicht mehr, denn die Fahrtzeit fällt in den eigenen vier Wänden weg. Entscheidest du dich für einen Onlinekurs, sorgst du für eine Win-win-Situation: Du unterstützt örtliche Studios und selbstständige Lehrer und bleibst gleichzeitig fit.

5. Den Kältebus unterstützen

Der Kältebus ist ein Angebot der Obdachlosenhilfe. Der Bus fährt rum und verteilt in den kalten Monaten zwischen November und März heiße Getränke oder Suppen, warme Kleidung oder Schlafsäcke. Die Obdachlosen können sich darin kurz aufwärmen; im Notfall werden sie sogar in eine Unterkunft gefahren. Das Ziel der Mitarbeiter ist es, den Obdachlosen ein offenes Ohr zu geben. Auch du kannst den Kältebus unterstützen, wenn du die Standorte teilst, in denen sich Bedürftige aufhalten oder in Form einer Spende.

Solidarität sollte immer wichtig sein, jetzt gerade mehr denn je. Lasst euch inspirieren und haltet zusammen. Gemeinsam lässt sich alles schaffen!