Nachhaltigkeit im Unternehmen – Ist das möglich?

Nachhaltiges Unternehmen

Waara ist ein Marktplatz für nachhaltige Mode und doch entfallen vieler unserer Ausgaben auf Materialien und dem Verbrauch von Ressourcen. Um trotzdem langfristig zu denken und die Umwelt zu schonen, versuchen wir als Unternehmen nachhaltig zu wirtschaften. Wie das funktioniert und was ein nachhaltiges Unternehmen ausmacht, verraten wir dir im heutigen Blogbeitrag.

Was muss ein Unternehmen tun, um ein nachhaltiges Unternehmen zu werden?

Nachhaltige Unternehmen sorgen sich um das Wohl des Planeten und der zukünftigen Generationen. Daher werden die Ressourcen nur so weit verbraucht, wie sie wieder regeneriert werden können. Es geht es aber auch darum eine soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Neben dem schonenden Umgang mit materiellen Ressourcen geht es also auch um menschliche (Arbeitskraft, Motivation, Gesundheit) sowie um gesellschaftliche (Vertrauen, Unterstützung). Wenn Unternehmen Ressourcen also so einsetzen, dass sowohl die Wirtschaft, die Erde als auch die Bevölkerung davon profitieren, dann handeln sie wirklich nachhaltig.

Nachhaltiges Wirtschaften

Woran erkennt man Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Durch die Komplexität von Nachhaltigkeit gibt es ein paar einfache Merkmale, an denen du ein nachhaltiges Unternehmen erkennen kannst:

1. Siegel, Labels und Zertifikate

Produkte von nachhaltigen Firmen sind meist mit Siegeln und Labels wie Blauer Engel, TCO und Bio gekennzeichnet. Diese zeigen, ob die Produkte Umwelt- und Sozialkriterien einhalten und dienen als guter Anhaltspunkt, um die Leistung eines Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit einzuschätzen.

Auch Rohstoffe wie Holz, Baumwolle und Natursteine werden können mit Siegeln und Zertifikaten gekennzeichnet sein. Sie deklarieren, dass die Rohstoffe festgelegte Kriterien bezüglich Umweltschutz und gesellschaftlicher Sorgfalt erfüllen.

2. Nachhaltige Entwicklung

Für eine nachhaltige Entwicklung reicht es nicht, bei der Produktion und dem Verbrauch von Rohstoffen weniger Schaden anzurichten. Ressourcen müssen sich aktiv regenerieren. Ein Beispiel für eine ressourcenschonende Produktion ist das On-Demand-Prinzip. Unternehmen, die diesem Prinzip folgen, unterliegen einer Echtzeitforderung bei ihrer Produktion. Produkte werden hier erst nach Bedarf produziert, um möglichst wenige Rohstoffe zu verschwenden. 

3. Kompensation

Kompensationen gibt es für verschiedene Bereiche: für verbrauchtes Wasser, versiegelte Flächen, emittiertem CO2 und unbekannten Arbeitsbedingungen. Das Prinzip ist immer gleich: Es werden Projekte unterstützt, die eine Ressource regenerieren. Damit möchte man die Ressource ausgleichen, die das eigene Tun verbraucht hat. Jedoch sollten Unternehmen nicht nur ihre Ressourcenverbräuche kompensieren, sondern auch an der Verbesserung der Verbräuche arbeiten. Kompensation darf bei nachhaltigen Unternehmen also niemals das Ziel sein, sondern nur ein Mittel auf dem Weg.

4. Transparenz

Unternehmen, die Nachhaltigkeit strategisch verankern und transparent über die eigenen Fortschritte, offenen Baustellen und Ziele kommunizieren, ermöglichen es der Gesellschaft zu entscheiden, ob sie ein nachhaltiges Unternehmen sind. Außerdem dient die Transparenz auch dem Unternehmen als Managementsystem, um die eigene Nachhaltigkeitsleistung zu steigern. 

Unternehmen

Wirtschaft und Unternehmen sind das Bindeglied zwischen der Kaufentscheidung von Menschen und den Folgen ihrer Entscheidung auf Umwelt und Gesellschaft. Damit haben Unternehmen einen enormen Einfluss darauf, wie gut wir in dieser nachhaltigen Entwicklung vorankommen! Du möchtest mehr über das Thema Nachhaltigkeit erfahren? Dann lese jetzt unseren Blogbeitrag zu den drei Säulen der Nachhaltigkeit.


Hinterlassen Sie einen Kommentar