Nachhaltige Resortwear – perfekt ausgestattet für die Ferien

Nachhaltig ReisenEin schöner Strand, gründe Wälder und eine imposante Stadt – all das sind Orte, an denen man gerne Urlaub macht. Leider hinterlässt jeder schöne Urlaub oft auch einen großen CO2-Abdruck und gravierende Folgen für die Umwelt. Wie du deinen ökologischen Fußabdruck auch beim Reisen gering halten kannst, zeigen wir dir heute.

1. Auf Flüge verzichten

Wo immer es zu vermeiden ist, verzichte auf Flüge. Denn beim Fliegen setzt jeder einzelne Tourist anteilig am meisten CO2 frei. Wer seine Reise möglichst nachhaltig gestalten möchte, sollte daher ein Reiseziel wählen, das per Zug oder auch mit dem Bus erreichbar ist. Wenn das Reiseziel durch die Entfernung ein Flugzeug abverlangt, dann besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Klima-Kompensation zu zahlen. Das Geld wird in Treibhausgas reduzierende Investitionen etwa in Entwicklungsländern gesteckt, um den Kohlendioxidausstoß anderswo einzusparen. Auch die Co-Founderin des nachhaltigen Modelabels BeachRebelle, Dorothee Rauchut ist der Meinung: „Solange wir die Entscheidung für den Flug ganz bewusst treffen, dann haben wir schon einen großen Schritt in Richtung nachhaltiges Reisen getan.“ Sie und Larissa Fiedler haben das nachhaltige Modelabel BeachRebelle 2019 gegründet mit dem Anspruch, Mode zu machen, die Teil dieser Welt ist, also unter fairen, ökologischen und nachhaltigen Bedingungen produziert wird. Trotz enger Freundschaft arbeiten sie über eine weite Distanz miteinander von Abu Dhabi nach Hamburg. Wenn sie sich gegenseitig besuchen, dann nur für eine lange Zeit hinweg. „Wenn ich im Winter zu Dorothee nach Abu Dhabi fliege, dann nur vier Wochen am Stück, damit ich weiß, dass sich der Langstrecken Flug überhaupt gelohnt hat.“, so Larissa Fiedler. Eine hilfreiche Faustregel, wenn das Reiseziel mal weiter weg liegt. So stärkst du durch deinen längeren Aufenthalt und deine Ausgaben vor Ort automatisch auch die Region. 

2. Packe minimalistisch 

Packe nur die Dinge ein, die du auch wirklich brauchst. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“. Multifunktionale Mode bietet hier Aushilfe, da jedes Kleidungsstück dem Anlass entsprechend variiert werden kann. Das Modelabel BeachRebelle bietet multifunktionale Resortwear an. Anders als konventionelle Bademode lassen sich ihre Kimonos, Kaftanen und Tuniken vielfältig einsetzen und passen sich darüber hinaus jeder Form und Größe an. „Wir fanden diese Art von Kleidung einfach wundervoll, weil man sie ganz leicht über einen Bikini oder Badeanzug werfen kann, ohne sich großartig Gedanken über die Kombination machen zu müssen.“, so die Idee von Dorothee Rauchut und Larissa Fiedler. Außerdem lassen sich die Kleidungsstücke von BeachRebelle leicht waschen und schnell trocknen – perfekt, um den Reisekoffer möglichst funktional und nachhaltig zu packen. Das entlastet nicht nur dich, indem du weniger schleppen musst, sondern auch die Transportmittel. Je leichter du packst, desto weniger Emissionen werden beim Transport durch Flugzeug, Bahn oder Bus ausgestoßen. 

3.  Esse lokal

Sei für deinen Urlaub offen für neue kulinarische Entdeckungen. Probiere das, was aus der Region kommt und greife zu möglichst saisonalen Produkten. Denn bei Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch aus der Region sind die Transportwege kürzer und somit umweltfreundlicher. Darüber hinaus sind vor Ort angebaute Nahrungsmittel meist frischer als Importware. „Als Reisender sollte man sich auch damit auseinandersetzen, was vor Ort an der Urlaubsdestination passiert: Wie verbringe ich dort die Zeit, supporte ich dort lokale kleine Geschäfte, lasse ich mich in die Kultur ein und nehme ich das wiederum für mich in meinen Alltag mit.“, so Dorothee Rauchut. Bevorzuge auch am besten familiengeführte Restaurants und besuche Wochenmärkte. Damit kannst du die lokale Wirtschaft unterstützen, da das Geld bei den einheimischen Bauern und Unternehmen bleibt. 

4. Lebe wie zu Hause

Ein Hotel ist ein komfortabler Ort, wo man das Handtuch schon nach einmaligem Nutzen wechselt, stundenlang unter der Dusche steht und gern mal die Klimaanlage über die Nacht anlässt. Um nachhaltiger zu reisen, gilt im Urlaub das Prinzip: Lebe genauso wie zu Hause. Um Ressourcen wie Wasser zu sparen, solltest du auf den Austausch von Handtüchern und Bettwäsche weitgehend verzichten. Das Duschen spart bekanntlich im Gegensatz zum Baden mehr Wasser, ebenso das Abdrehen des Wasserhahns beim Zähneputzen. Wenn die Klimaanlage nicht benötigt wird, solltest du sie im Sinne der Nachhaltigkeit ausschalten. „Als Reisende sollten wir mit einem eigenen Anspruch an uns selbst unterwegs sein. Für mich ist das mich im Urlaubsort so zu bewegen, wie ich es Hause machen.“, erklärt Larissa Fiedler. Denn auch die alltäglichsten Gewohnheiten, wie die Mülltrennung, das Sammeln von Pfandflaschen oder das Mitnehmen von wiederverwendbaren Trinkflaschen können die Öko-Bilanz einer Reise wesentlich verbessern.

5. Hinterlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast.

Sei auch respektvoll der Natur gegenüber. Hinterlasse sie so, wie du sie vorgefunden hast- oder besser. So haben auch noch viele Reisende nach dir die Möglichkeit, die natürlichen Begebenheiten der Region zu genießen. Werfe deinen Müll nicht wohnlos weg, sondern entsorge ihn entsprechend. Wenn du Plastikmüll auf einem Wanderweg oder am Strand siehst, nimm ihn ganz einfach mit und werfe ihn in den nächsten Mülleimer. Das kann sogar einen imitierenden Effekt auf andere Reisende und Anwohner vor Ort haben.

Wie schön zu wissen, dass ein kleiner CO2-Fußabdruck auch beim Reisen möglich ist. Die Zahl der Bio-Hotels in Europa wächst und wächst. Mittlerweile gibt es auch viele Reiseportale, die ausschließlich nachhaltige Hotels anbieten. Es gibt viele Möglichkeiten, die Welt nachhaltig zu entdecken, jedoch bleibt es an uns, diese Tipps auch im Urlaub umzusetzen. 


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