CO2 Ausstoß — Einfach im Alltag CO2 sparen

CO2 Ausstoß — Einfach im Alltag CO2 sparen

Seit Beginn der industriellen Revolution um 1750 greift der Mensch mit seinen Treibhausgasen in die natürlichen Vorgänge der Atmosphäre ein. Von der Nutzung von fossilen Brennstoffen für die Energiegewinnung, der Verbrennung von Kohle bis hin zur Rodung der Wälder — der menschengemachte Klimawandel trägt nicht ohne Grund seinen Namen. Der rasante Anstieg an Treibhausgasen in der Atmosphäre ist besorgniserregend, denn die Temperatur der Erde steigt in einem Tempo, das jegliche Anpassungen von Seiten der Natur fast unmöglich macht.

So kannst du selbst CO2 sparen

Statt auf die Maßnahmen von Politik und Wirtschaft zu warten, kann jeder Mensch schon mit kleinen Verhaltensänderungen im Alltag viel für den Klimaschutz tun.

1. Second-Hand statt Neuware

Kann Kleidung dem Klima schaden? Die einfache Antwort lautet: Ja. Denn jedes Produkt, das nicht produziert oder transportiert werden muss, spart Energie und damit auch CO2. Wer also Second-Hand statt Neuware bevorzugt, spart auf Dauer CO2, Abfall und auch noch jede Menge Geld. Dafür eignen sich wunderbar Tauschbörsen, Flohmärkte und Spendenboxen - aber auch einfach, indem man nicht benötigte Dinge an Freunde und die Familie weitergibt.

Second Hand

2. Zu grünen Strom und LED wechseln

Bei der konventionellen Stromerzeugung mit Braun- und Steinkohle entsteht besonders viel CO2, weshalb ein Umstieg auf grünen Storm ratsam ist. Hier werden regenerative Quellen verwendet, die den CO2-Ausstoß erheblich reduzieren. Achtet beim nächsten Kauf von elektronischen Geräten also unbedingt auf die Energieeffizienzklasse A+++. Das kostet zwar häufig etwas mehr, spart dafür aber auf Dauer sehr viel Strom ein. Auch LED-Lampen sind ein Umstieg wert. Denn sie sind langlebiger und verbrauchen weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel.

Grünes Strom

3. Weniger heizen und richtig lüften

Was viele nicht wissen: Heizung und Strom machen zusammen fast die Hälfte des CO2-Ausstoßes im Alltag aus. Wer 20 Grad im Wohnbereich nicht überschreitet, kann den Verbrauch der Heizung erheblich senken. Vor allem in der kalten Jahreszeit reichen auf oft dicke Pullover und flauschige Socken, um auf die Heizung zu verzichten. Auch genügt es, drei- bis viermal täglich für zehn Minuten zu lüften, um die wertvolle Energie nicht aus dem Fenster rauszuwerfen.

Heizen und Lüften

4. Mehrweg statt Einweg

Der morgendliche Coffee-to-go-Becher, der Energy Drink oder die Plastik-Einwegfalsche aus dem Discounter: Täglich verschlingen wir mit unseren Konsumgewohnheiten wertvolle Rohstoffe und produzieren riesige Müllberge aus Verpackungen, die wir nur einmal verwenden. Umsteigen auf Mehrwert hilft, die über 18 Tonnen jährlichen Verpackungsmüll zu reduzieren. Außerdem ist Mehrweg auch wesentlich energieeffizienter als Einweg: Mehrwegflaschen sind wiederbefüllbar und verbrauchen bei ihrer Produktion weniger Energie als Einwegflaschen.

Mehrweg Produkte

5. Regionale und saisonale Ernährung

Eine überwiegend regionale und saisonale Ernährung kommt dem Klima zugute. Denn die kurzen Transportwege sparen Energie und vermindern somit den Ausstoß von Treibhausgasen. Außerdem macht es Sinn, sich nur von Lebensmitteln zu ernähren, die in der aktuellen Jahreszeit erzeugt werden. Denn Ware, die im optimalen Reifezustand geerntet wird, weist nicht nur den höchsten Gehalt an Vitaminen auf, sie verbrauchen auch weniger Energie, da sie nicht in Treibhäusern beheizt oder gelagert werden müssen. Wenn du wissen möchtest, wann dein Lieblingsgemüse und -Obst in der Saison ist, dann haben wir dir hier einen Kalender aufgelistet.

Regional und saisonale Produkte

Wir hoffen, diese Tipps und Maßnahmen helfen dir im Alltag zum Klimaschutz beizutragen und deinen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Du möchtest deinen Alltag noch nachhaltiger gestalten? Dann lese jetzt unseren Artikel zur Nachhaltigkeit, in der wir dir fünf Tipps geben, wie du einfach und schnell nachhaltig leben kannst.